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Hypnosetherapie Miriam Frey

Erwachsene, Kinder & Jugendliche


Jugendliche 12 - 18 Jahre​

Wie sieht eine Hypnose bei Jugendlichen aus?

Mit dem Älterwerden der Kinder wächst auch die Komplexität der Schwierigkeiten. Während kleine Kinder noch mit relativ überschaubaren (wenn auch oft bereits gleichermassen belastenden) Problemen hadern, sorgt vor allem der Eintritt der Pubertät für einen Schwall an neuen Problemen. Die Veränderung des eigenen Körpers, das wachsende Interesse fürs eigene oder andere Geschlecht, der erste Liebeskummer, die Angst vor Ausgrenzung, Streit mit den Eltern, Gewichtsprobleme, schulischer Druck, Schwierigkeiten beim Lernen, Mobbing, Ratlosigkeit bezüglich der Zukunft und viele weitere offene Fragen. Hinzu kommen die Hormone, die dazu führen, dass sich Jugendliche häufig wie auf einer Achterbahn fühlen, die völlig durchdreht und dabei unaufhaltsam scheint.


Bei all diesen Problemen sind Jugendliche darauf angewiesen, dass wir ihnen respektvoll und auf Augenhöhe die Hand reichen und ihnen bei Bedarf liebevoll aufzeigen, wie sie mit diesen Herausforderungen des Erwachsenwerdens umgehen können.

Hypnose von Jugendlichen ist Vertrauenssache. Es ist das A und O, dass sich die Jugendlichen verstanden und angenommen fühlen (zumal sie sich selbst oft nicht verstehen oder annehmen). Ziel der Hypnose ist es oftmals, zunächst Gelassenheit ins System zu bringen udn ihnen mit einfachen Mitteln beizubringen, dass sie trotz Achterbahngefühl stets Chef ihres eigenen Körpers und ihres eigenen Herzens sind und dass sie ihren Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert sind.


Im Jugendlichen Alter hatten schon viele negative Glaubenssätze, die man im Kindesalter adaptiert hat, Zeit sich zu festigen (Ich bin nicht liebenswert, ich bin nicht gut genug etc.) Diese liegen vielen Problemen zu Grunde. 


In der Hypnose geht es in erster Linie darum, den Ursprung der belastenden Problematik aufzudecken und diesen aufzulösen. Daneben soll den Jugendlichen generell aufgezeigt werden, wie sie mit belastenden Gefühlen (Angst, Trauer, Wut, Eifersucht etc.) umgehen und wie sie diese einfach umwandeln können, so dass sie sich im Alltag besser fühlen. Es geht darum, ihnen zu erklären, dass ihre Probleme nicht in Stein gemeisselt sind und dass es in ihrer Macht liegt, diese positiv zu beeinflussen


Es geht auch darum, den Jugendlichen (und insbesondere auch den Eltern) aufzuzeigen, dass die aktuell bestehenden Probleme zumeist einen Grund im Unterbewusstsein haben und dass es nicht an ihnen liegt und sie nichts absichtlich falsch machen. Es geht darum, ihnen aufzuzeigen, wie sie diese Probleme angehen können und dass sie trotz dieser Probleme bereits jetzt liebenswert und einzigartig sind.

Menschen, die bereits in jungen Jahren einen guten Zugang zu ihren Gefühlen erhalten und Wege kennen, um mit diesen umzugehen, profitieren auch im Erwachsenenalter von diesen Fähigkeiten.

Wie lange dauert eine Hypnose bei Jugendlichen?

Bei Jugendlichen ab 12 Jahren sind je nach Alter zwei bis drei Stunden einzurechnen.


Wie läuft eine Hypnose bei Jugendlichen ab?

Nach der Buchung lasse ich den Eltern/dem Elternteil via Mail ein Datenblatt zukommen, welches vorgängig ausgefüllt und elektronisch retourniert werden kann. Hierbei geht es darum, das Problem und die aktuellen Lebensumstände grob zu skizzieren, damit ich mir ein erstes Bild machen kann. Natürlich können wir vorab auch miteinander telefonieren, wenn Unsicherheiten bestehen, ob Hypnose in diesem konkreten Fall helfen kann.


Die Sitzung selbst startet stets mit einem Vorgespräch im Beisein der Eltern, in der man sich beschnuppern und das Ziel der Hypnose definieren kann (ca 15 Minuten). Dann folgt ein persönliches Gespräch mit dem Kind und die eigentliche Hypnosesitzung (zwischen 1-2 Stunden je nach Alter). Zum Abschluss folgt das Nachgespräch mit den Eltern (ca 10 Minuten).


Darf ich als Elternteil bei der Hypnose dabei sein?

Das Vorgespräch der Erstsitzung findet stets im Beisein der Eltern bzw. eines Elternteils statt. Diese erhalten dabei grundlegende Infos zur Kinderhypnose und können sich sogleich selbst davon überzeugen, dass ihr Teenager in guten Händen ist und sich rundum wohl fühlt.

In der Folge verlassen die Eltern den Raum, damit sich der oder die Jugendliche voll und ganz auf die Therapie fokussieren kann. Es folgt ein privates Kennenlerngespräch, bei dem mir der/die Jugendliche unter vier Augen ganz offen von sich, seinen Freunden, Hobbies etc. erzählen darf. Diese Infos erlauben es mir, ein besseres Bild zu erhalten und die Sitzung in der Folge individuell auf meine jungen Klienten abzustimmen.

Nach der Therapiesitzung werden die Eltern bzw. der Elternteil erneut ins Zimmer gebeten zur Nachbesprechung. Dabei werde ich generell über den Verlauf der Sitzung informieren. Wichtig ist, dass ich dabei keine inhaltlichen Details der Sitzung preisgeben werde. Dies weil die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie stets das Vertrauensverhältnis ist und der/die Jugendliche sich mir gegenüber ganz öffnen können soll. Ich überlasse es somit alleine dem/der Jugendlichen, wie viel er/sie Dritten zu welchem Zeitpunkt preisgeben möchte. Erfahrungsgemäss ist es wenig sinnvoll, diesbezüglich Druck zu machen, da es auch für die Jugendlichen manchmal einen Moment braucht, um das Erlebte sacken zu lassen und selbst einzuordnen. Stattdessen lohnt es sich, seinem Kind zu vertrauen und sich einfach überraschen zu lassen.

Wie viele Sitzungen braucht es?

Das ist individuell und kommt ganz auf das Thema an. Auf jeden Fall ist es ratsam, nach zwei bis drei Wochen zu überprüfen, ob das Thema bereits restlos gelöst ist, oder ob noch einmal nachgedoppelt bzw. gefestigt werden muss. Die Zweitsitzung dauert dabei in aller Regel eine Stunde

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